neues aus der bastelstube

in letzter minute fertig gewordener doppelhalter für die „nicht mehr euer bier“ demo in leipzig am 1.3.2008.

yeah yeah yeah

inklusive abdruck im drittklassigen lokalpostillen organ „leipziger volkszeitung“

leider war es dermaßen windig das wir die löcher per nagelschere (upps, spitze gegenstände auf versammlungen?!) erweitern mussten und die eine scharfkantige vierkant 3m holzgeschichte zerbrach .. naja

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bildchen von


5 Antworten auf „neues aus der bastelstube“


  1. 1 rfb 05. März 2008 um 21:18 Uhr

    Immer diese symbolische Vergewaltigung des Antifa-Aktionslogos. Die fordere Fahne ist nicht blau, nicht grün, nicht schwarz, sondern ROT.
    Mit einer ROTEN Fahne haben unsere Genossinen und Genossen vom RFB gekämpft, und das AA-Logo ist genauso in der 80er von der KUK gestaltet worden! Wenn Euch das nicht passt, dann macht euch halt ein eigenes Logo, aber ein wenig Respekt sollte man vor solchen Leuten schon haben.

    PS: Schreibt man Kommunismus nicht mit K?

  2. 2 Administrator 05. März 2008 um 21:38 Uhr

    äh ja. unsere genossen vom rfb – die dann demnach auch den schutz von volk und nation, blut und boden vor faschismus und kapital verfolgten.

    ich denke das es mittlerweile sogar notwendig ist den gesamten terminus antifaschistische aktion symbolisch zu vergewaltigen um mal vom symptombekämpfungs und mittlerweile etablierten aktionismus ohne theorie trip runterzukommen …im übrigen ist verbitterte traditionspflege in etwa so progressiv wie heutzutage den rontfrontkämpferbund abzufeiern. yeah yeah yeah antiimperialistische befreiungsfront, schützt deutschland vor kapital und faschismus arbeitsfetischismus klassendogma. aiaiaiaiai

    zur schreibweise von „(k)communismus“:

    „und vielleicht sollte man den Vorschlag des Autorenkollektivs von Situationistische Revolutionstheorie aufgreifen, die vorschlagen, mit Kommunismus die staatskapitalistischen und sonstigen Verunstaltungen der Marxschen Kritik zu bezeichnen, für das Projekt der allgemeinen Emanzipation im Sinne Kritischer Theorie aber auf die Schreibweise des 19. Jahrhunderts zurückzugreifen, also den Communismus gegen den Begriff des Kommunismus, der vor einer erneuten Verwendung im positiven Sinne desinfiziert werden müßte, in Anschlag zu bringen. (Biene u. a. 2005: 11 f.)“

  3. 3 Geschichtsvergessenheit, ole! 06. März 2008 um 15:40 Uhr

    Wie gut das Du in keiner Tradition von nichts und niemandem stehst. Außer jetzt von

    Biene u. a. 2005

    natürlich.

  4. 4 minimal affenjunge 06. März 2008 um 18:14 Uhr

    stimmt, sollte wohl besser einen kleinen schrein zuhause errichten für die genossinnen, und gleich noch einen für diejenigen die „dem volke dienend“ im kampf gegen imperialistenschweine und kapital gestorben sind ,,,,

    sorry, hab fast meine geheimen volksbefreiungshelden aus jahrzentelanger geschichte des bewaffneten revolutionären kampf vergessen, nur noch schnell den mlpd beitrag zahlen und dann wird das schon … gegen das großkapital!

  5. 5 minimal affenjunge 06. März 2008 um 18:18 Uhr

    im übrigen hast du mich falsch verstanden, wenn du denkst das ich mich kategorisch gegen traditionen aussprechen würde, ich bin mir nur nicht sicher ob ich mich selbst in der tradition der historischen antifaschistischen aktion sehen möchte. schließlich sind deren standpunkte auf heute übertragen nicht besonders progressiv.#
    zum damaligen zeitpunkt sind sie sicherlich eine unterstützenswerte angelegenheit gewesen, nur muss ich denen jetzt nicht mehr hinterhertrauern…. wenn icg ihre standpunkte nicht uneingeschränkt akzeptabel finde

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